Verdiente Bürger mit der Stadtbezirksmedaille ausgezeichnet.

Stadtbezirksmedaillen für Helmut Berger, Horst Bröker, Bodo Hömberg und Wilfried Schröder.

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Die Stadtbezirksmedaille ist die höchste Auszeichnung, die ein Stadtbezirk an verdiente Bürger verleihen kann. An Bürger, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit das Gemeinwohl gestärkt und verbessert haben. Die häufig unbeachtet von der Öffentlichkeit einfach Gutes tun. Beim Bezirksempfang stehen sie vorn, stellvertretend für viele andere, die auch praktizieren:                      Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie.

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Nostalgische Dreschmaschine im Einsatz.

Eine spannende Vorführung einer überschaubaren Technik auf Dörings Hof in Berge.

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Als Zuschauer  wird man  bei der Dreschvorführung in die 50. Jahre zurückversetzt. Erinnerungen werden wach an Staub und Lärm, an harte Arbeit der Maschinen- besatzungen, an Schweiß und an das Zusammensitzen nach getaner Arbeit. Auch bei den Vorführungen der Dreschmaschinenfreunde  von Landlaiben wird es sichtbar. Es ist eine Menge Vorarbeit zu leisten, bis der Dreschvorgang gestartet werden kann. Positionieren und ausrichten  der Maschinen, Auflegen der Riemenantriebe, fetten von Bewegungselementen, bereitstellen

cimg2209der Erntewagen mit den Garben und der Behälter für den Kaff. Dann ist sie bereit, das Maschinen- schätzchen aus den 50. Jahren, mit vielen Hebeln und  Rädern, von der Warendorfer Petermann – Werke gebaut, damals eine echte Hilfe für die Landwirtschaft. Mit einer Dreschleistung von etwa 45 Zentnern Getreide, Gummibereifung und lenkbaren Achsen, einem saugenden Kaffgebläse, Sortiereinrichtung, Sackaufzug und Strohpresse.

Damals eine technische Sensation, heute Nostalgie. Sicher kann aber die Vorführung deutlich machen, dass all diese technischen Einrichtungen nur Erleichterungen und kein Ersatz menschlicher Arbeitskraft waren. Etwa zehn Mitarbeiter wurden immer für den Dreschvorgang benötigt. Heute ist es ein Mähdrescher mit einem Fahrer,  der in einem Arbeitsgang Getreide mäht und drischt.

Seit einigen Jahren richten die Treckerfreunde mit ihrer Dreschmaschine einen „Dreschtag“ aus. Wie die Maschine ist auch das „Personal“ in nostalgischer Arbeitskleidung. Ein Museum, das Vergangenheit lebendig demonstriert.

Seniorenanlage an der Dürerstraße mit buntem Blumenschmuck

Hausbewohner schaffen mit fachlicher Unterstützung eine neue Blühfläche für Wildblumen.

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Von Paul Mielke, dem stellvertretenden Bezirksvorsteher (CDU)  kam die Idee, die Firma Ch. Steinhoff hatte das Know-how, die Hausbewohner nahmen den Spaten aktiv in die Hand. Im Frühjahr wurde eine Grünfläche an der Nordseite des Seniorenheimes, nach ent- sprechender Vorbereitung, mit einer Blühmischung eingesät. Das unbeständige Wetter verursachte

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viele kritische Blicke – geht der Samen auch auf, hat sich unser Einsatz gelohnt?

Der Erfolg ist jetzt sichtbar und beeindruckend. Die Fläche ist vielfältig bunt, eine Schar von Schmetterlingen hat sie schon zu ihrem Eigentum erklärt. Dass die Hausverwaltung gleichzeitig eine

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Sitzecke eingerichtet hat ist sicher kein Zufall, sondern die ideale Ergänzung  des Vorhabens. So konnte denn auch bei herrlichem Sommerwetter die „ feierliche“ Übergabe erfolgen. Im Schatten großer Sonnenschirme, bei Kaffee und Kuchen mit dem Blick auf eine blühende Fläche, eine angenehme Aufgabe. Es bleibt noch zu klären, welche Blumen es genau sind – rot, blau, gelb, mit den entsprechenden Zwischentönen.

Die Blühfläche liegt zwar nicht direkt am Grünzug Heideweg – Dürerstraße, ergänzt den gut frequentierten Grünbereich aber deutlich. Eine gute, nachhaltige  Idee von Paul Mielke die einen neuen, blühenden Treffpunkt geschaffen hat.